In Budweis
Bischofsresidenz – auf dem Weg zur Stadtmauer
Pěšky 19 min · Autem 6 min
Auf dem Weg vom Platz zur Stadtmauer steht ein markantes Gebäude mit Turm, die heutige Bischofsresidenz. Die Stadt zahlte, die Piaristen bauten, und ein Bischof zog ein. An so schmaler Straße hat es eine ungewöhnlich lange Fassade; Fenster zählen lohnt: hinter jedem sollte ursprünglich ein Klassenzimmer liegen.

Vom Platz zur Stadtmauer kommt man an einem großen, nüchternen Gebäude mit Turm vorbei. Es wirkt wie ein Amt und ist eines, doch weder Mieter noch Bauherr zahlten dafür. Die Stadt zahlte, Mönche bauten, und ein Kaiser entschied, dass ein Bischof hier wohnen sollte. Das Interessanteste ist, was an der Fassade fehlt.
Praktische Angaben
- Pěšky 19 min · Autem 6 min
Vor Ort
- 🔴 Schauen Sie auf die Fassade und suchen Sie, was fehlt. Keine aus der Wand vortretenden Säulen, kein verzierter Mittelgiebel, keine Uhr, keine Vasen, ein schlichter Turm. Für Hochbarock ist das kahl, weil der Kaiser Sparsamkeit befahl.
- An so schmaler Straße eine ungewöhnlich lange Front. Versuchen Sie, die Fenster zu zählen und hinter jedem ein Klassenzimmer zu denken.
- Ecke Biskupská und Radniční: dort sollte eine Piaristenkirche stehen, die nie gebaut wurde.
- Vom Gebäude sind es zwei Minuten zur Stadtmauer mit Otakarka und Železná panna.
- Foto: die Fassade in voller Länge und den Turm separat.